Die „Bären-Helfer“ der „Sozialen Sanitäter Ingolstadt e.V.“ waren fleissig!

Ingolstadt:  Die „Bären-Helfer“ der „Sozialen Sanitäter Ingolstadt e.V.“ waren fleissig!

 

Am Sonntag war einiges geboten im Klenzepark.

Die kleinsten durften unter fachkundiger Anleitung ihr können und wissen am lebendigen Objekt zeigen und vertiefen.


Der 1. Vorstizende Bejamin Hass und die 2. Vorsitzende Frau Stefanie Haas stellten Material und sich selber zur Verfügung, um den jüngsten erneut zu zeigen, wie wichtig es ist, dass grade im jungen Alter ein gewisses Wissen im Bereich „erste Hilfe“ durchaus Lebensnotwendig sein kann.
Ausgerüstet mit einem Notfallrucksack, der auch bei Sanitätsdiensten zum Einsatz kommt, sowie natürlich Decken, Fussball und diverse Kinderfahrzeuge machte die kleine Gruppe den Klenzepark schnell zur kleinen Attraktion. Schliesslich kommt es dort nicht alle Tage vor, dass dort unter dem ganz normalen Geschehen des Sonntags eine Übung abgehalten wird.

Nach einer kräftigen Stärkung der kleinsten begann dann der Aufregede Teil für die Kids……
Das „Opfer“ ( Stefanie Hass) legte sich auf die Decke und simulierte eine bewusstlose Mutter, wie es durchaus im häuslichen Umfeld vorkommen kann. Der kleine „Bären-helfer“ Michael brachte nach erkennen der Situation dass Opfer in die stabile Seitenlage, wobei sich schnell zeigte, dass es nicht sonderlihc schwer ist für ein Kind einen Erwachsenen zu bewegen. Danach ertastete er den Puls am Hals von Stefanie, was aber nicht unbedingt leicht erschien, aber immerhin stellte er fest:“…ja, da haut was“…
Bei der Atmungskomtrolle mittels Ohr/Mund half der Rettungssanitäter etwas, indem er dem kleinen Michael und der 3-jährigen Xena ein kleine Hilfestellung zeigte: Hand auflegen….Dieses wird ja gern kirchlich verwendet, um den Segen zu erhalten, aber in dem Fall legt man die flache Hand auf den Bauch des Opfers und man merkt schnell ob sich die Hand hebt und senkt. Dass ist dann ein gutes Erkennungszeichen für eine vorhandene Atmung.
Der Aspekt, sofort mittels Hady o.ä. den Rettungsdienst zu verständigen konnte ausgelassen werden, da dieses extra ein Punkt der Ausbildung für die „Bären-Helfer“ist……Der kleine Michael überging diesen Punkt auf Hinweis auch sehr gekonnt und machte dann dass, was in solch einem Fall zu tun ist: sich am Kopf des Opfers hinsetzten, hinknien und solange dort bleiben, bis man hört, dass Hilfe ankommt. Gerne darf in so einem Fall auch mit dem Opfer geredet werden, da in den meisten Fällen eine Bewusstlosigkeit nicht ewig dauert und es für den am Boden liegenden absolut positiven Zuspruch gibt wenn geholfen und gesprochen wird. Nach dem kurzen Hinweis, dass man jeden Schritt der ersten Hilfe immer aussprechen soll, um dem Verunfallten oder dem Hilfesuchenden die Angst zu nehmen, wurde der Abschnitt beendet und erst mal etwas Fussbal gespielt und rumgetolt.

Der Spaß war jedoch schnell seitens der kleinen „Bären-Helfer“ vorbei, da der kleine Michael undbedingt einen Verband anlegen wollte. Da sich der 1. Vorsitzende jedoch nicht darauf einliess sich einen Kopfverband zu stellen, wurde die kleine Xena als „Verletzte“ auserkoren. Michael verband und zuhilfenahme von Bejamin den linken Unterarm der kleinen „Bären-Helfer-Kollegin“.

Als Anschauung spendete Benjamin der kleinen ganz fachmänisch trost und sorgte für den Wärmeerhalt mittels Rettungsdecke. Eine Vorgabe für ein eventuelles Unfallgeschehen warte Michael gar nicht erst ab und Verband los, als wartete er nur darauf zu zeigen was er schon konnte. Ohne große Hilfe machte er dass unwahrscheinlich präzise und geschickt, nur beim befestigen des Ende´s des Verbandes (Mullbinde mit intergrierter Kompresse) musste Benjamin eingreifen und den kleinen Helfer zeigen, dass auch ohne Pflaster ein Verband fest gemacht werden kann.
Diese Übung beendete sich dann fast von alleine, da Stefanie die Belohnung für die beiden             „Bären-Helfer“ hervor zog. Man kann sich ja vorstellen, dass beide die Übung für beendet erklärt haben um etwas zu naschen…..Getreu dem Motto: Ich hatte Arbeit, etz hab ich Vergnügen……
J

 

Der letzte Punkt am heutigen Tage der Übung wurde von den beiden Vorsitzenden Bejamin und Stefanie Hass persönlich durchgeführt und die beiden kleinen „Bären-Helfer“ schauten denoch interessiert zu und waren mit Eifer dabei. Es ging um die Massnahme BZ messen. Dieses Kürzel wird verwendet und heisst Blutzucker messen. Benjamin Hass desinfizierte dazu den Finger seiner Frau Stefanie und piekste mit einer Lanzette in die Fingerkuppe. Dieses wurde durch die „Bären-Helfer“ mit einem „auu & kurzem Angstgesicht“ bekundet. Hernach nahm Benjamin das BZ-Messgerät und steckte einen Teststreifen hinein und gab einen tropfen Blut darauf. Dass Messgerät misst dann innerhalb kurzer Zeit den sog. Blutzuckerwert. Dieser wird dann auf dem Gerät angezeigt….Im Übungsfall war das nach anfänglichen Geräteproblemen 137 mg/dl……..Stefanie bekam drauf ein Tupfer, den sie auf den kleinen Einstich drückte um dass Bluten zu stoppen, welches auch innerhalb kürzester Zeit der Fall ist und war.

Der weitere Übungsverlauf gestaltete sich so, dass zusammen aufgeräumt wurde und die „Bären-Helfer“ den dortigen Spielplatz unsicher machten und Benjamin noch ein paar Bilder machte.

Nach solch einem erlebnisreichen nachmittag traten dann die „Bären-Helfer“ Michael und Xena und der 1. Vorsitzende Benjamin Hass, nebst der 2. Vorsitzenden Stefanie Haas die Heimreise an, wo mit Sicherheit dass eine oder andre noch lange in Errinnerung bleiben wird.

Bilder zu dieser Übung mit Spaß und Spiel finden sie auf Facebock unter Soziale Sanitäter e.V.

 

 

 

Fragen, Angebote und Informationen dazu können über www.soziale-sanitaeter.de  oder  per Telefon 0841/198165746 angefordert werden.

 

 

 

Für die Sozialen Sanitäter Ingolstadt e.V.

- Öffentlichkeitsarbeit –

Verantwortlicher: Stefan A. Peters