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Allgemein und verpflichtenden Hygienemaßnahmen "Schutz- und Hygienekonzept"

Schutz- und Hygienekonzept

der Sozialen Sanitäter Ingolstadt e.V. für die generelle Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen.

Einführung


Die Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie führt zu erheblichen Veränderungen in allen Lebensbereichen und trifft das gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Leben gleichermaßen, Erwerbstätige und Erwerbslose. Diese Pandemielage ist eine Gefahr für die Gesundheit und zugleich für die Sicherheit und Ordnung der betroffenen Gebiete.
Sie hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben jedes Bürgers in den betroffenen Gebieten und betrifft alle wirtschaftliche und soziale Aktivitäten und damit die ganze Leben.

SARS-CoV-2 wird hauptsächlich durch Tröpfchen übertragen, wahrscheinlich auch über Kontaktflächen. Tröpfchen entstehen beim Sprechen, Husten und Niesen.

Nach heutigem Stand kann die Medizin nicht mit sicherheit sagen, welche Langzeiterkrankungen und Folgen eine Ansteckung und Erkrankung an Corona (SARS-CoV-2) nach sich ziehen kann. Entsprechend gilt, die Ansteckung Prävention als höchste gesellschaftliche Aufgabe.

Dank zahlreicher Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ist die Zahl der Neuinfektionen auf ein niedriges Niveau gesunken. Was bedeutet, dass unter Einhaltung bestimmter Hygienemeaßnahmen eine Ausbildung in der Erste-Hilfe möglich ist und dadurch die Bereitschaft zur Ersten-Hilfe nicht sinken muss.

Erste-Hilfe gehört zu den elementaren, sozialen Grundsäulen der Gesellschaft bei welcher es darum geht. Einen verletzten oder hilflosen Menschen in einer Notsituation zu helfen bis der Rettungsdienst eintrifft.

Entsprechend haben wir nach Empfehlung der FBEH-101 “Handlungshilfe für Ersthelfende - Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (Sars-CoV-2)-Pandemie” angepasst.

Rechtsgrundlage


Rechtsgrundlage für den Hygieneplan ist § 17 der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) Ausbildung, Fort- und Weiterbildung; Erwachsenenbildung

Auszug:

"(1) Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. 2 § 15 Satz 2 gilt entsprechend.

(2) Angebote der Erwachsenenbildung im Sinn des Art. 1 Abs. 1 des Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes, der Sprach- und Integrationsförderung, der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, der außerschulischen Umweltbildung und vergleichbare Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. 2 § 15 Satz 2 gilt entsprechend. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen."
Auszug Ende.

 

 

Die Vertragsparteien sind sich einig, dass der Gesundheitsschutz und Infektionsschutz während der Ausbildung an oberster Stelle steht und folgende Maßnahmen eingehalten werden müssen. Sollten die folgende Punkte in einem Lehrgang nicht umzusetzen sein, führt dies zur kotenpflichtigen Absage oder Abbruch des Kurses.

Bei Schulungen beim Kunden (Inhouse Schulungen) hat der Kunde für folgenden Standards zu sorgen
Findet die Schulung in den Räumlichkeiten der Sozialen Sanitäter Ingolstadt e.V. statt, muss der Verein dies Sicherstellen

1. Allgemeine Hygienemaßnahmen


 

  1. Im Schulungsraum müssen vor Lehrgangsbeginn alle Kontaktflächen einschließlich Türen, Türgriffe mittels Scheuer- Wischdesinfektion nach VAH-List/ RKI-Liste mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert und dokumentiert worden sein. Bei nicht pflegerischen Kunden führen wir diesen Punkt als zusätzliche, kostenpflichtige Leitung an.
  2. Der Schulungsraum muss vor Schulungsbeginn ausreichend gelüftet sein und.
  3. In jeder Pause wird der Schulungsraum Stoßgelüftet.
  4. Die Teilnehmer erhalten Zugang zu Wascheinrichtungen damit Sie am besten vor Betreten des Schulungsraums gründlich die Hände waschen und/oder zu desinfizieren können.
  5. Regelmäßige desinfizierende Reinigung der sanitären Anlagen.
  6. Die Schulungsteilnehmer werden über die Hygienemaßnahmen informiert. Dazugehört auch das Einhalten des Abstandsgebotes, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hust- und Nieskette, Handhygiene.
  7. Zur Schulung werden nur Teilnehmer zugelassen, welche frei von Sichtbahren, ansteckenden Krankheiten sind. Teilnehmer welche Symptome wie trockenen Husten, Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verlust des Geschmack- oder Geruchsinns, Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit sind dürfen nicht am der Schulung Teilnehmen.
  8. Die Raumgrößen müssen so dimensioniert sein, dass alle Teilnehmer mindestens 1,5m Abstand zueinander einhalten können und alle Teilnehmer müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  9. Im Fall, dass ein Teilnehmer ein sogenanntes Face Shild tragen möchte oder mittels Vorlage eines ärztlichen Attest nachweißt, dass er aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Schutz tragen darf/ muss, kann der Teilnehmer aus Gründen des Infektion Schutz nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Auf der Webseite des Bayerischen Staatsministerium https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/wird eindeutig erklärt, dass eine Plastikvisier keinen ausreichenden Schutz darstellt. Dieses kann lediglich ergänzend zur MNS getragen werden. Es gilt § 10 Abs. 5!
  10. Im Schulungsraum sollen nach Möglichkeit, für die Teilnehmer keine Tische bereitgehalten werden. Sind Tische vorhanden, können diese natürlich genutzt werden. Nur für das Bereitstellen von Ausbildungsmaterialen werden lediglich zwei Tische benötigt.
  11. Bei der Onlinebuchung erhält der anmeldende eine Ausfertigung unseres Konzeptes welches Bestandteil der AGB ist.

2. Maßnahmen vor und während der Schulung


 

  1. Vor Lehrgangsbeginn werden alle Teilnehmer belehrt, dass Sie nur am Kurs teilnehmen können, wenn Sie gesund und frei von Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) und/oder Fieber sind.
  2. Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen zwei Personen ist unbedingt einzuhalten. Ausgenommen hiervon sind Teilnehmerübungen zwischen zwei Personen; hier sind Mund-Nasen-Bedeckungen/Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Größe des Lehrsaals ist so zu planen, dass Mindestabstand eingehalten werden kann – 10 m² für die Lehrkraft und mindestens 4 m² pro Teilnehmenden.
  3. Von der Abstandsregel sind Personen aus dem gleichen Haushalt oder Kollegen welche auch in der Arbeit als Team arbeiten ausgenommen. Personen welche im gleichen Haushalt leben oder zusammen als Team Arbeiten (z.B. Bürogemeinschaft oder Kinderbetreuung in der gleichen Gruppe).
  4. Der Lehrgangsleiter belehrt alle Teilnehmenden vor Lehrgangsbeginn, auf die einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregelungen welche auch außerhalb des Lehrgangsraumes (unter anderem Aufenthaltsbereich, Verkehrswege und sanitärer Bereich).

3. Maßnahmen bei Teilnehmerübungen


 

  1. Während des Lehrgangs müssen die Teilnehmenden feste Ausbildungsteams bilden, welche nicht getauscht werden dürfen.
  2. Bei Teilnehmerübungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen/Mund-Nasen-Schutz, Einmalhandschuhe und ggf. Schutzbrillen zu tragen.
  3. Die Übung der Atemkontrolle wird nicht am Teilnehmenden, sondern am Phantom geübt.
  4. Bei der Übung der Seitenlage wird die Atemkontrolle nur angedeutet.
  5. Ist auf Grund regionalbehördlicher Verfügungen das Üben mit direktem Körperkontakt verboten, wird die Stabile- Seitenlage als Ausbilderdemonstration am Phantom oder über andere geeignete Visualisierungstechniken vermittelt werden Teilnehmerübung zur Wiederbelebung nur mittels Einhelfer-Methode.
  6. Auf die Orale/Nasale Beatmung von Ausbildungsphantomen wird komplett verzichten. In der Laienausbildung wird lediglich das Beatmen angedeutet und bei Pflegepersonen wird die Beatmung nur mittels Beatmungsbeutel am Phantom durchgeführt. Der Ablauf der Wiederbelebung ist von jedem Teilnehmenden als kompletter Handlungsablauf zu üben. Jedem Teilnehmenden ist trotzdem ein eigener, ordnungsgemäß desinfizierter Gesichtsteil zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist die Brusthaut nach jedem Teilnehmenden desinfizierend abzuwischen.
  7. Bei der Wiederbelegung mit AED sollte dieser von einer zweiten Person geholt und mit größtmöglichem Abstand zum anderen Ersthelfenden bedient werden.

4. Maßnahmen nach der Schulung


 

  1. Benutzte Gesichtsmasken werden in einem geschlossenen Behältnis/Sack aufbewahrt.
  2. Die Aufbereitung des gesamten Übungsmaterials, insbesondere der Gesichtsmasken erfolgt nach den Vorgaben der Handlungsanweisung zur Desinfektion und wird ordnungsgemäß dokumentiert.

5. Strafbestimmungen


Sollte sich ein oder mehrere Teilnehmer nicht an die Allgemein und verpflichtenden Hygienemaßnahmen halten, ist der Veranstalter aber auch der Ausbilder berechtigt den betreffenden Teilnehmer vom Kurs auszuschließen. Sollte der Ausbildungsdurchführende wegen des Fehlverhalten die Meinung vertreten, dass der Kurs nicht weiter fortzuführen ist oder eine Zwischendesinfektion notwendig wird, welche das geplante Ende nicht in der Angesetzten Zeit erreichen lässt, darf er den Kurs unterbrechen/ abbrechen und muss ein Abbruchprotokoll erstellen und unterumständen die Polizei hinzuziehen, da Verstöße gegen das IFSG zum sogenannten Nebenstrafrecht gehören können und daher eine Beweissicherung notwendig sein kann, falls durch das Fehlverhalten beteiligte erkranken.

 

  1. Im Fall, dass ein Teilnehmer nicht wie § 10 Abs. 1 benannten Mund-Nasen-Schutz trägt, darf dieser nicht am der Veranstaltung teilnehmen. Entsprechend muss er die volle Lehrgangsgebühr im Wert von 40,00 € bezahlen.
  2. Im Fall, dass ein Teilnehmer ausgeschlossen werden muss wird eine Vertragsstrafe in der Höhe von 100,00 € angesetzt.
  3. Im Fall, dass der Lehrgang abgebrochen werden muss, wird eine Vertragsstrafe in der Höhe von 800,00 € angesetzt.
  4. Von der Vertragsstrafe abgesehen, können weitere Schadensersatzforderungen entstehen.

Fürth, den 08. September 2020

Der Hygienebeauftragter

Wir bedanken uns für die Wirtschaftliche und Technische Unterstützung bei der Ausführung unserer Kurse. Vielen Dank

Vielen Dank, dass wir mit ihnen zusammen Eltern und Kinder mit unseren Kursen fördern durften.


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