IST KRANK WERDEN NORMAL?


Ja! Wer krank wird, wird im Regelfall wieder gesund.

Im Laufe unseres Lebens erkranken wir an einer Vielzahl verschiedener harmloser und nicht harmloser Krankheiten.

Bei Erkrankungen handelt es sich im Regelfall um Zeitaufwendige, stressige und anstrengen Zeiten für Eltern und Betreuungspersonal. Wie bei Männer die allbekannte „Männer Grippe“ benötigen unsere jüngsten nicht nur Medikamente, sondern auch sehr viel Liebe und Geborgenheit.

Bei einer Erkrankung können Sie neben den niedergelassenen Ärzten am Abend, Wochenende oder Feiertag die Bereitschaftspraxen über die Bundesweit einheitliche Servicenummer 116117 zu erreichen sind.

 

Das Vorstellen wegen eines Schnupfens in einer Notaufnahme möchten wir wegen der eventuellen Wartezeiten und fehlenden Indikation abraten.

 

Die klinischen Notaufnahmen sind für schwer Kranke und lebensbedrohliche Notfälle ausgelegt. So kann es wegen eintreffender Notfälle schnell zu langen Wartezeiten in den verschiedenen Fachbereichen können. Ebenso sollten Sie das erkrankte Kind, am Tag beim Arzt vorstellen und in der Nacht schlafen lassen, soweit es Sie schlafen lässt.

Bedenken Sie bitte, dass am Abend die meisten Erkrankungen stärkere Symptome zeigen, wenn Sie nicht wie durch den Arzt verordnet behandelt wird. Auch finden Sie am Tage leichter eine geöffnete Apotheke die sie mit dem verordneten Medikamente versorgen kann.

Bei erkrankungswellen kann es durchaus vorkommen, dass Notdienst Apotheken nicht jedes Medikament vorrätig haben.

KRANK IN DEN KINDERGARTEN UND SCHULE?


Kranke Kinder gehören nicht in Betreuungseinrichtungen. Wenn die Eltern merken dass Ihr Kind krank ist, soll es bitte zur Genesung zu Hause bleiben.

In der Zeitung „KinderKinder 1/2018“ der GUV (Gemeinde Unfallversicherung) wird den Kindergärten eindeutig aufgezeigt, dass Kranke Kinder zu Hause bleiben sollten. Zudem müssen sich die Eltern bitte vor Augen haben, dass nicht auskurierte Krankheiten zu weitreichenden und komplizierten Folgeerkrankungen führen können.

Hier ein Beispiel, ein Kleinkind erhält am Morgen einen fiebersenkenden Saft und wird durch die Eltern für mehrere Stunden in den Kindergarten gebracht. Wo es symptomfrei toben und spielen wird, bis es irgendwann erschöpft auf dem Bodenliegt. Zudem greift zuvor das Kind sämtliche Türgriffe und Spielzeuge an verbreitet dadurch die Viren und Bakterien wodurch Betreuungskräfte und andere Kinder angesteckt werden können.

Was ist passiert. Nachdem das Kind bereits seit einiger Zeit mit diversen Medikamenten symptomfrei gestellt wurde und der Körper trotz Krankheit nicht geschont wurde, entzündete sich der Herzmuskel und das Kind hatte keine Kraft mehr.

 

Die Deutsche Herzstiftung schreibt auf Ihrer Website „Herzmuskelentzündung (Myokarditis) wird bei Kindern häufig übersehen.“ „(Frankfurt a. M., 3. August 2016) Wenn ein Kind nach einem Infekt noch nicht sofort wieder fit ist, machen sich Eltern meist noch keine großen Sorgen. Doch es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Krankheit gut ausheilt, denn bei etwa fünf bis zehn Prozent aller Virusinfektionen wird auch der Herzmuskel angegriffen. Mit welchen Warnzeichen sich eine Herzmuskelentzündung bemerkbar macht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber informiert. der neue kostenfreie Ratgeber „Herzmuskelentzündung – eine oft unterschätzte Erkrankung des Herzens“, der bei der Deutschen Herzstiftung (Tel. 069 955128-400 oder E-Mail: bestellung@herzstiftung.de) angefordert werden kann.