Erste Hilfe Kurs für den Führerschein in Nürnberg


Erste-Hilfe-Kurs am SA, 07.05.2022, 09:00 - 17:30 Uhr, Fahrschule Thore Stumpf, Johannisstraße 27, 90419 Nürnberg

Staatlich anerkannter Erste-Hilfe-Kurs (9UE) für den Führerschein.

45,00 €

  • Der Kurs ist noch nicht ausgebucht.

Erste-Hilfe-Kurs am Sa. 04.06.2022, 09:00 - 17:30 Uhr, Fahrschule Thore Stumpf, Johannisstraße 27, 90419 Nürnberg

Staatlich anerkannter Erste-Hilfe-Kurs (9UE) für den Führerschein.

45,00 €

  • Der Kurs ist noch nicht ausgebucht.

Erste-Hilfe-Kurs am xx.xx.2022, 09:00 - 17:30 Uhr, Fahrschule Thore Stumpf, Johannisstraße 27, 90419 Nürnberg

Staatlich anerkannter Erste-Hilfe-Kurs (9UE) für den Führerschein.

45,00 €

  • Der Kurs ist noch nicht ausgebucht.

Lehrgangsinhalte:

  • Absichern einer Unfallstelle
  • Notruf absetzen können
  • Rettung aus einem Gefahrenbereich (Straßenverkehr)
  • Maßnahmen zur psychischen Betreuung und zum Wärmeerhalt
  • Wundversorgung
  • bedrohliche Blutungen erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen
  • Maßnahmen bei Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen
  • Kontrolle des Bewusstseins durchführen können und Gefahren der Bewusstlosigkeit
  • Kontrolle der Atmung durchführen können und Gefahren bei Atemstillstand kennen
  • Seitenlage durchführen
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Einsatz eines automatisierten Externen Defibrillator (AED)
  • Helmabnahme beim bewusstlosen Motorradfahrer
  • Hirn bedingte Störungen erkennen und entsprechende Maßnahmen bei Schlaganfall und Krampfanfall
  • Atemstörungen erkennen und entsprechende Maßnahmen bei Atemwegsverlegungen
  • Organspende

Galerie unserer Kurse

Lehrgangsbeschreibung

In unserem Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein vermittelten wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen, damit Sie bei einem Unfall oder Erkrankung helfen können, bis der Notarzt eintrifft und Sie ihren Ausbildungsnachweis zur Vorlage bei der Führerscheinstelle erhalten.

 


Partnerfahrschule

Wir freuen uns ein herzliches und einfühlsames Team von Fahrlehrern gefunden zu haben, mit dem wir gemeinsame Erste-Hilfe-Kurse in Nürnberg durchführen können, damit Sie als Fahrschüler oder erfahrener Autofahrer, einen motivierten und lebendigen Erste-Hilfe-Kurs im Herzen (Stadtteil Johannis) Nürnbergs erhalten.

 

PS: Gerne dürfen auch Fahrschüler anderer Fahrschulen am Kurs teilnehmen!


Weitere Informationen zur Fahrschule finden Sie auf dessen Webseite: 
https://fahrschule-stumpf.de


hier finden sIE UNS

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Anreise mit dem VGN


FAQ Rechtliches für ersthelfer

Ob im häuslichen, betrieblichen oder Vereinsleben kommt es immer wieder zu einer Vielzahl von Unfällen oder Erkrankungen, bei denen Ersthelfer notwendige Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen müssen, bis der Rettungsdienst die Versorgung übernimmt.

 

Hinzu kommt die Befürchtung, evtl. für einen entstandenen Schaden einstehen zu müssen oder gar für einen Fehler bestraft zu werden. Nicht selten kommt es deshalb vor, dass Ersthelfer keine Hilfe leisten, obwohl eine gesetzliche Verpflichtung zur Hilfeleistung nach § 323 c Strafgesetzbuch besteht.

 

Erste Hilfe umfasst medizinische, organisatorische und betreuende Maßnahmen an Erkrankten oder Verletzten mit einfachen Mitteln. Jeder, der diese Maßnahmen ergreift, leistet Erste Hilfe. Solange ein Helfer oder ausgebildeter Ersthelfer die ihm bestmögliche Hilfe leistet, sind derartige Befürchtungen grundlos. In der Regel muss weder mit schadensersatz- noch strafrechtlichen Konsequenzen gerechnet werden. Dies wird in den nachfolgenden Ausführungen verdeutlicht.

Allgemeines

Erste Hilfe ist eine rechtmäßige Handlung. Grundsätzlich braucht ein Ersthelfer nach geleisteter Hilfe an einem Notfallort dann nicht mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wenn er die ihm bestmögliche Hilfe geleistet oder so sachgerecht gehandelt hat, wie er es in der Ersten-Hilfe-Ausbildung gelernt hat, oder wie es für ihn nach bestem Wissen erforderlich schien.

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen haben zum Ziel, drohende Gefahren (z.B. Herz-Kreislauf-Stillstand, Verschlimmerung einer Verletzung) von einem Verletzten/Erkrankten abzuwenden. Wenn sich der Verletzte/Erkrankte gegenüber dem Ersthelfer noch äußern, d.h. seine Zustimmung zu Erste-Hilfe-Maßnahmen erklären kann, liegt die Einwilligung vor; ist dies nicht der Fall, liegt in der Regel eine mutmaßliche Einwilligung vor (Geschäftsführung ohne Auftrag).


Schadensersatzansprüche bei Erster-Hilfe-Leistung

Ansprüche gegen den Ersthelfer

Im Rahmen einer Erste-Hilfe-Leistung kann der Ersthelfer grundsätzlich nicht zum Schadensersatz herangezogen werden, es sei denn, er handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich durch unsachgemäßes Vorgehen, was zum Tode oder zu einer Verschlimmerung der Schädigung führt. Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn dem Erste-Hilfe-Leistenden persönlich vorgeworfen werden kann, einfachste Überlegungen nicht angestellt bzw. Regeln der Ersten Hilfe, die jedem anderen einleuchten, nicht beachtet zu haben. Das Fehlen von Wissen und Erste-Hilfe-Praktiken kann ihm grundsätzlich nicht als grobe Fahrlässigkeit angelastet werden.

 

Grobe Fahrlässigkeit liegt nur in Ausnahmefällen vor. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn der Ersthelfer es unterlässt, die Unfallstelle auf einer dicht befahrenen Straße abzusichern bzw. absichern zu lassen – obwohl die Möglichkeit dazu besteht (Warndreieck, anderes Fahrzeug) – und dadurch ein nachfolgendes Fahrzeug in die Unfallstelle hineinfährt, das weiteren Personenschaden verursacht.

 

Vorsätzliches Verhalten liegt immer dann vor, wenn jemand bewusst und gewollt bei einer Hilfeleistung eine Verletzung zufügt oder einen Schaden verursacht oder dies zumindest billigend in Kauf nimmt. Grundsätzlich kann der Ersthelfer weder zum Schadensersatz für die Beschädigung fremder Sachen (z.B. zerschnittene Kleidung des Verletzten) noch für eine ungewollt zugefügte Körperverletzung (z.B. Rippenbruch bei der Herzdruckmassage) herangezogen werden. Dies gilt auch dann, wenn die ErsteHilfe-Maßnahmen letztlich erfolglos waren.

Ansprüche des Ersthelfers bei Eigenschaden

Ist mit der Hilfeleistung zugunsten Verletzter ein Eigenschaden verbunden, kann der Ersthelfer den Ersatz der Eigenaufwendungen verlangen. Vom Verletzten kann er die Aufwendungen für unvermeidbare Schäden (Sachschaden, Körperschaden) verlangen.

 

Sachschäden sind z.B. Schäden an der Kleidung des Ersthelfers oder an seinem zur Sicherung der Unfallstelle abgestellten Kraftfahrzeug.

 

Voraussetzung hierfür ist, dass die Durchführung der Erste-HilfeMaßnahmen dem Interesse und dem wirklichen oder mutmaßlichen (z.B. bei bewusstlosen Personen) Willen des Verletzten entspricht.

 

Je nach Gegebenheiten kann der Ersthelfer seine Schadensersatzansprüche (Körperschaden, Sachschaden) aber nicht nur beim Verletzten, sondern auch direkt bei dem zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger geltend machen. 

 

Bei einer Hilfeleistung im Betrieb bzw. bei dem Weg von oder zur Arbeit oder auf Dienstwegen kann der Ersthelfer Entschädigung von demjenigen verlangen, dem die Hilfeleistung unmittelbar dient. Die Körperschäden sind über den für den Verletzten zuständigen Unfallversicherungsträger abgedeckt. Die erlittenen Sachschäden kann er in diesem Fall gegenüber dem verpflichteten Unternehmer geltend machen.

 

Wird Erste Hilfe in der Freizeit, zu Hause oder im Urlaub geleistet, steht der Ersthelfer hinsichtlich seiner Körper- und Sachschäden unter dem Schutz des örtlich zuständigen und vom Land ermächtigten gemeindlichen Unfallversicherungsträgers. In diesen Fällen ist der Ersthelfer kraft Gesetzes beitragsfrei im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen erlittene Personen und Sachschäden versichert, die ihm bei der Hilfeleistung widerfahren.

 

 Bei Körperschäden hat der Ersthelfer bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen gegen den zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger insbesondere den Anspruch auf kostenlose Heilbehandlung, Verletzten- bzw. Übergangsgeld, besondere Unterstützung, Berufshilfe und Verletztenrente.

 

Sollte der schwerwiegendste Unglücksfall eintreten und der Ersthelfer bei der Hilfeleistung zu Tode kommen, haben seine Hinterbliebenen Anspruch auf Rente und Sterbegeld.

 

Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung bedürfen einer formlosen Meldung.

 

Bei Zweifelsfragen kann sich ein geschädigter Ersthelfer für weitere Informationen an die Unfallkasse des Bundes, Wesererstraße 47 in 26382 Wilhelmshaven (Telefon 04421 407-0) wenden.