Allgemein und verpflichtenden Hygienemaßnahmen "Schutz- und Hygienekonzept"

Schutz- und Hygienekonzept

der sozialen Sanitäter

Einführung


Die Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie führt zu erheblichen Veränderungen in allen Lebensbereichen und trifft das gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Leben gleichermaßen, Erwerbstätige und Erwerbslose. Diese Pandemielage ist eine Gefahr für die Gesundheit und zugleich für die Sicherheit und Ordnung der betroffenen Gebiete.
Sie hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben jedes Bürgers in den betroffenen Gebieten und betrifft alle wirtschaftliche und soziale Aktivitäten und damit die ganze Leben.

SARS-CoV-2 wird hauptsächlich durch Tröpfchen übertragen, wahrscheinlich auch über Kontaktflächen. Tröpfchen entstehen beim Sprechen, Husten und Niesen.

Nach heutigem Stand kann die Medizin nicht mit Sicherheit sagen, welche Langzeiterkrankungen und Folgen eine Ansteckung und Erkrankung an Corona (SARS-CoV-2) nach sich ziehen kann. Entsprechend gilt, die Ansteckung Prävention als höchste gesellschaftliche Aufgabe.

Trotz zahlreicher Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ist die Zahl der Neuinfektionen leider auf kein niedriges Niveau gesunken. Was bedeutet, dass unter Einhaltung bestimmter Hygienemaßnahmen eine Ausbildung in der Erste-Hilfe möglich ist und dadurch die Bereitschaft zur Ersten-Hilfe nicht sinken muss.

Erste-Hilfe gehört zu den elementaren, sozialen Grundsäulen der Gesellschaft bei welcher es darum geht. Einen verletzten oder hilflosen Menschen in einer Notsituation zu helfen bis der Rettungsdienst eintrifft.

Rechtsgrundlage


Rechtsgrundlage für den Hygieneplan ist die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

 

§ 2 Maskenpflicht

(1) In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht).

Die Maskenpflicht gilt nicht

1. innerhalb privater Räumlichkeiten,

2. am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören; diese Nummer findet keine Anwendung auf Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung,

3. für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,

4. bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,

5. für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist,

6. aus sonstigen zwingenden Gründen.

§ 13 bleibt unberührt.

 

(2) Unter freiem Himmel besteht vorbehaltlich speziellerer Regelung Maskenpflicht nur in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen.

 

(3) Von der Maskenpflicht sind befreit:

1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag;

2. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen.

 

§ 3 Geimpft, genesen, getestet (3G)

(1) Überschreitet im Gebietsbereich einer Kreisverwaltungsbehörde die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 35, so darf im Hinblick auf geschlossene Räume der Zugang zu

 

1. öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1 000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios, dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, den Hochschulen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archiven, zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung, zoologischen und botanischen Gärten, außerdem zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen,

 

2. Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind, vorbehaltlich speziellerer Regelungen dieser Verordnung außerhalb einer zum Betrieb oder Durchführung nötigen beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit nur durch solche Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind. 2Zu diesem Zweck sind Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet.

 

(2) 1Der Zugang zu Messen und zu Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen darf ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz außerhalb einer zur Durchführung nötigen beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit nur durch solche Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind. 2Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.

 

(3) Zum Handel und zu den nicht von Abs. 1 und 2 erfassten Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, zum öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, zur Schülerbeförderung, zu Prüfungen, Wahllokalen und Eintragungsräumen, Gottesdiensten, Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes sowie zu Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen bestehen für im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV nicht geimpfte, genesene oder getestete Personen keine durch diesen Paragraphen begründeten Zugangsbeschränkungen.

 

(4) Im Rahmen der Abs. 1 und 2 ist von getesteten Personen ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

1. eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,

2. eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder

3. eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung entspricht.

 

(5) Getesteten Personen stehen gleich:

1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag;

2. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen;

3. noch nicht eingeschulte Kinder.

 

 

(6) 1Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde macht unverzüglich amtlich bekannt, sobald in ihrem Gebietsbereich an drei aufeinanderfolgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 überschreitet. 2In diesem Fall finden ab dem übernächsten auf die Bekanntmachung folgenden Tag die für diesen Fall vorgesehenen Bestimmungen Anwendung. 3Die Kreisverwaltungsbehörde macht in gleicher Weise bekannt, sobald der Wert von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr überschritten wurde. 4Satz 2 gilt in diesem Fall entsprechend für das Ende der für diesen Inzidenzwert vorgesehenen Maßnahmen. 5Entsprechende Inzidenzbekanntmachungen während des Geltungszeitraums der Dreizehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden auch für die vorliegende Verordnung weiter Anwendung.

 

 

1. Allgemeine Hygienemaßnahmen


  1. Im Schulungsraum müssen vor Lehrgangsbeginn alle Kontaktflächen einschließlich Türen, Türgriffe mittels Scheuer-Wisch Desinfektion nach einem durch den Hersteller validierten Verfahren mit einem geeigneten Desinfektionsmittel desinfiziert und dokumentiert worden sein.
  2. Der Schulungsraum muss vor Schulungsbeginn ausreichend gelüftet sein und.
  3. In jeder Pause wird der Schulungsraum Stoß gelüftet.
  4. Die Teilnehmer erhalten Zugang zu Wascheinrichtungen damit Sie am besten vor Betreten des Schulungsraums gründlich die Hände waschen und/oder zu desinfizieren können.
  5. Regelmäßige desinfizierende Reinigung der sanitären Anlagen.
  6. Die Schulungsteilnehmer werden über die Hygienemaßnahmen informiert. Dazugehört auch das Einhalten des Abstandsgebotes, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der vorgeschrieben Klassifizierung. Hust- und Nieskette, Handhygiene.
  7. Zur Schulung werden nur Teilnehmer zugelassen, welche frei von Sichtbahren, ansteckenden Krankheiten sind. Teilnehmer welche Symptome wie trockenen Husten, Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verlust des Geschmack- oder Geruchssinns, Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit sind dürfen nicht an der Schulung Teilnehmen.
  8. Die Raumgrößen müssen so dimensioniert sein, dass alle Teilnehmer mindestens 1,5 m Abstand zueinander einhalten können und alle Teilnehmer müssen einen zugelassene Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  9. Im Schulungsraum sollen nach Möglichkeit, für die Teilnehmer keine Tische bereitgehalten werden. Sind Tische vorhanden, können diese natürlich genutzt werden und sollten in den Pausen mit einer Scheuer-Wisch Desinfektion entkeimt werden. Nur für das Bereitstellen von Ausbildungsmaterialien werden zwei Tische benötigt.
  10. Bei der Onlinebuchung erhält der anmeldende eine Ausfertigung unseres Konzeptes welches Bestandteils der AGB ist.

2. Maßnahmen vor und während der Schulung


  1. Vor Lehrgangsbeginn werden alle Teilnehmer belehrt, dass Sie nur am Kurs teilnehmen können, wenn Sie gesund und frei von Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) und/oder Fieber sind.
  2. Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen zwei Personen ist unbedingt einzuhalten. Ausgenommen hiervon sind Teilnehmerübungen zwischen zwei Personen; hier sind Mund-Nasen-Bedeckungen/Mund-Nasen-Schutz in der jeweils vorgeschriebenen Schutzart (z.B. FFP2) zu tragen, Größe des Lehrsaals ist so zu planen, dass Mindestabstand eingehalten werden kann – 10 m² für die Lehrkraft und mindestens 4 m² pro Teilnehmenden.
  3. Von der Abstandsregel sind Personen aus dem gleichen Haushalt oder Kollegen welche auch in der Arbeit als Team arbeiten ausgenommen. Personen welche im gleichen Haushalt leben oder zusammen als Team Arbeiten (z.B. Bürogemeinschaft oder Kinderbetreuung in der gleichen Gruppe).
  4. Der Lehrgangsleiter belehrt alle Teilnehmenden vor Lehrgangsbeginn, auf die einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregelungen welche auch außerhalb des Lehrgangsraumes (unter anderem Aufenthaltsbereich, Verkehrswege und sanitärer Bereich).

3. Maßnahmen bei Teilnehmerübungen


  1. Während des Lehrgangs müssen die Teilnehmenden feste Ausbildungsteams bilden, welche nicht getauscht werden dürfen.
  2. Bei Teilnehmerübungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen/Mund-Nasen-Schutz in der jeweilige vorgeschriebenen Schutzklasse (z.B. FFP2) Einmalhandschuhe und ggf. Schutzbrille  zu tragen.
  3. Die Übung der Atemkontrolle wird nicht am Teilnehmenden, sondern am Phantom geübt.
  4. Bei der Übung der Seitenlage wird die Atemkontrolle nur angedeutet.
  5. Ist aufgrund regional behördlicher Verfügungen das Üben mit direktem Körperkontakt verboten, wird die Seitenlage und Helmabnahme als Ausbilderdemonstration am Phantom oder über andere geeignete Visualisierungstechniken vermittelt.
  6. Die Teilnehmerübung zur Wiederbelebung nur mittels Einhelfer-Methode geübt.
  7. Das Anlegen von Wundverbänden, wurde weder in der FeV noch den Vorgaben der DGUV der betrieblichen Erst-Helfer ausgesetzt. Für die Ausbildung der Kopfverbände werden Ausbildungsköpfe bereitgehalten und für die Armverbände geeignete Ersatzarme. 
  8. Auf die Orale/Nasale Beatmung von Ausbildungsphantomen wird komplett verzichten. In der Laienausbildung wird lediglich das Beatmen angedeutet und bei Pflegepersonen wird die Beatmung nur mittels Beatmungsbeutel mit Beatmungsfilter am Phantom durchgeführt. Der Ablauf der Wiederbelebung ist von jedem Teilnehmenden als kompletter Handlungsablauf zu üben. Jedem Teilnehmenden ist trotzdem ein eigener, ordnungsgemäß des infizierter Gesichtsteil zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist die Brusthaut nach jedem Teilnehmenden desinfizierend abzuwischen.
  9. Bei der Wiederbelegung mit AED wir dieser nur von der Durchführenden Person verwendet!

4. Maßnahmen nach der Schulung


  1. Benutzte Gesichtsmasken werden in einem geschlossenen Behältnis/Sack aufbewahrt.
  2. Die Aufbereitung des gesamten Übungsmaterials, insbesondere der Gesichtsmasken erfolgt nach den Vorgaben der Handlungsanweisung zur Desinfektion und wird ordnungsgemäß dokumentiert.

Fürth, den 01. 11. 2021